Wunderbeere aus Tibet

Nicht nur Hollywood-Stars schwören auf die kleinen roten Goji-Beeren. In Tibet wird das Anti-Aging-Früchtchen bereits seit Jahrtausenden als Quelle von Energie und Langlebigkeit geschätzt und geehrt.

Die kleine Beere, die wie eine rote Rosine aussieht und wie eine Kreuzung aus Kirsche und Moosbeere (Cranberry) schmeckt, begann ihren Siegeszug vor wenigen Jahren in Hollywood – da wo alle möglichst lange jung bleiben wollen. Weltberühmte Film- und Musikstars begannen, regelmässig Goji-Beeren zu knabbern und ins Frühstücks-Müesli zu mischen. Es hatte sich herumgesprochen: Die tibetischen Früchtchen sind eine wahre Geheimwaffe gegen das Altern!

Keine Beere enthält so viele Vitalstoffe

Umfangreiche Forschungsergebnisse belegen, dass die Goji-Beere tatsächlich ein Geschenk der Natur ist. Das kleine Kraftwerk ist prall gefüllt mit einer hohen Dosis an Vitaminen und Mineralien. Mit 19 lebenswichtigen Aminosäuren und 21 verschiedenen Spurenelementen ist sie eine natürliche Alternative zu Multivitaminpräparaten. In Goji-Beeren steckt beispielsweise mehr Eiweiss als in Vollkornweizen und mehr Vitamin C als in Orangen. Der Eisengehalt der roten Beeren ist 20 Mal höher als derjenige von Trauben und 15 Mal höher als derjenige von Spinat. Sie enthalten ausserdem Polysaccharide, die das Immunsystem stärken. Durch täglichen Verzehr soll die Anzahl weisser Blutkörperchen deutlich ansteigen, deren Aufgabe es ist, eindringende Bakterien, Viren oder Toxine unschädlich zu machen. Ausserdem: Von allen Pflanzen auf unserem Planeten ist sie die reichste Quelle an antioxidativen Carotinoiden, die den Organismus vor zellschädigenden Freien Radikalen schützen können. Kurzum: Regelmässig genossen hilft die Goji-Beere, die Zellalterung unseres Körpers zu verlangsamen!
Der Bestsellerautor und Ernährungsberater Prof. Earl Mindell ist der Meinung:

„Die Goji-Beere enthält das mit Abstand grösste Potenzial an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht.“

Seit Jahrhunderten im Einsatz

In Tibet und in der Mongolei gehört die Goji-Beere seit Jahrhunderten zum Alltag – für ein langes, vitales und glückliches Leben. Menschen, die dort leben, leiden weder an Arthritis, Krebs oder Diabetes und werden oft über 100 Jahre alt – so das „Tanaduk International Botanical Research Institute”, das die Goji-Beere bereits seit 1974 erforscht und eng mit dem “Institute of Tibetan Medicine” des Dalai Lama zusammenarbeitet. Folgende Wirkungen werden dem regelmässigen Verzehr von tibetischen Goji-Beeren zugeschrieben:

  • Schützt die Leber – mindert Müdigkeit.
  • Verbessert die Sehkraft – unterstützt die Nierenfunktionen.
  • Senkt Blutdruck und Cholesterin.
  • Verstärkt die Fettverbrennung und die Verdauung.
  • Aktiviert die Blutzirkulation und unterstützt die Verteilung von Nährstoffen. Nährt das Herz.
  • Erhöht Libido und Fruchtbarkeit.
  • Fördert Langlebigkeit und stärkt die inneren Organe.
  • Enthält Wirkstoffe, wie Germanium, die Krebszellen bekämpfen könnten. Dazu sind aber weitere Studien nötig.

Vorsicht vor Qualitätsunterschieden

Goji-Beeren werden bei uns in verschiedenen Formen angeboten – als getrocknete Früchte, Saft oder Kapseln zur Nahrungsergänzung. Dabei lohnt es sich zu beachten: Nicht alle Goji-Beeren, die über Internet, Apotheken, Drogerien und Reformhäuser erhältlich sind, enthalten das volle Vital-Paket!
Tatsache ist: Der Grossteil der „Goji“-Beeren, die weltweit in den Handel gelangen, sind in Wahrheit sogenannte Wolfsbeeren (lateinisch: Lycium barbarum) aus China. Sie sind zwar artverwandt mit der tibetischen Goji-Beere (lateinisch: Lycium chinensis), gedeihen aber unter völlig anderen Bedingungen.

Die Originalbeeren wachsen wild in einer Höhe zwischen 3000 und 4000 Meter über Meer – auf intakten Naturböden in abgeschiedenen Hochtälern Tibets und in der Mongolei. Hier schwanken die Temperaturen extrem – zwischen -26° und 38° Celsius. Das harte, unwirtliche Klima regt die Beeren an, potente Nährstoffe zu bilden, um sich selber zu schützen und abzuhärten. Deshalb sind echte Goji-Beeren nicht nur reicher an Vitalstoffen, sondern auch kleiner und süsser als die chinesischen Wolfsbeeren. Letztere werden hauptsächlich an den Ufern des Gelben Flusses in der sonnenreichen, chinesischen Provinz Ningxia angebaut, zum Teil unter Einsatz von hohen Dosen chemischer Pestizide.

Erschienen in: GlücksPost. © Marie-Luce Le Febve de Vivy.