Hier strömt die Energie

Was schon vor Jahrhunderten gelebt wurde,wird jetzt wiederentdeckt: Für eine wahre Heilung muss nicht nur der Körper, sondern auch dessen feinstofflicher Energiefluss therapiert werden.

„Wir brauchen uns nur anzuschauen, in welchem Masse Krebs, Herzprobleme, psychische Erkrankungen und durch Stress verursachte Probleme zunehmen, um zu erkennen, dass die Grenzen des Heilens erweitert werden müssen“, findet Cindy Dale, international bekannte Heilerin aus Minneapolis (USA). „Wir müssen uns auf die Reise in die Welt der feinstofflichen Energien machen“.

Die westliche Schulmedizin arbeitet ausschliesslich mit (grobstofflichen) Medikamenten und Methoden, die wissenschaftlich untersucht wurden. Und leistet damit hervorragende Arbeit mit keimtötenden Antibiotika, schwangerschaftsverhütenden Hormonen oder lebensrettenden Operationen und Transplantationen.

Grenzen der Schulmedizin

Trotz intensiver Forschung stösst die Schulmedizin aber auch an Grenzen, vor allem bei chronischen Krankheiten wie Allergien, Schmerzen oder Alzheimer. Wohl gibt es Salben, Tropfen und Pillen, die die Symptome bekämpfen und lindern können. Die Krankheit an und für sich lässt sich aber meist nicht vollständig heilen. Ein Thema, mit dem Cindy Dale bestens vertraut ist: Immer wieder weisen ihr Ärzte, Psychiater und Therapeuten kranke Menschen zu, weil sie ihren Patienten nicht mehr weiterhelfen können.

Die US-Heilerin Dale hat sich intensiv mit Schamanismus und uralten Heilsystemen aus der ganzen Welt befasst. Ihre Studien führten sie in die Urwälder von Peru, Belize, Hawaii und Costa Rica, in sandige Gegenden Marokkos, in die Savannen von Venezuela, auf irische Gletscher und an andere spannende Orte – auf der stetigen Suche, traditionelles Heilwissen aus der ganzen Welt auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Ihr Fazit: „Alle Krankheiten sind energetisch oder haben etwas mit dem Energiefluss zu tun“, so Dale. „Gesundheit kann dadurch wieder hergestellt oder neu begründet werden, indem man die eigenen Energien ins Gleichgewicht bringt“. Denn der Körper ist ein komplexes energetisches System: Moleküle, Krankheitserreger, verordnete Medikamente und sogar Emotionen beeinflussen die elektrischen Impulse unserer Zellen.

Nicht nur den Körper behandeln

Im Gegensatz zur Schulmedizin kennen traditionelle Heilsysteme (siehe Box) eine weitere Dimension – den sogenannten Energiekörper. Auf dessen unsichtbaren Ebene setzt die Behandlung an: Mit Akupunktur-Nadeln, Homöopathie-Kügelchen oder Massage wird die feinstoffliche Anatomie des Patienten beeinflusst und angeregt. Ziel der Energiemedizin ist, das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist zu harmonisieren. Oder anders gesagt: Um ganzheitlich zu gesunden brauchen auch Seele und Geist heilende Impulse, nicht nur der Körper.

Da feinstoffliche Energien nach wissenschaftlichen Kriterien (noch) nicht messbar sind, werden sie von der Schulmedizin gerne belächelt und nicht ernst genommen. Doch Röntgenstrahlen, Bakterien oder die biochemische Wirkung von Aspirin waren früher ebenfalls noch nicht beobachtbar!

Es ist deshalb sehr gut möglich, dass die moderne Wissenschaft eines Tages in der Lage sein wird, auch feinstoffliche Energien nachzuweisen. „In der Zwischenzeit dürfen wir nicht zulassen, dass der Mangel an wissenschaftlichen Beweisen uns davon abhält, mit feinstofflichen Systemen zu arbeiten“, plädiert Cindy Dale. Sie hat ihr profundes Wissen in Energie-Medizin deshalb zu einem umfassenden Nachschlagewerk zusammengestellt (siehe Buchtipp).

Feinstoffliche Anatomie

Die unsichtbaren Energieströme des Körpers sind Grundlage für Hunderte von Methoden des ganzheitlichen Heilens. Die bedeutendsten Mitspieler im Energiesystem sind:

Aura: Zu den wichtigsten Energiefeldern, die vom Körper erzeugt werden, zählt die Aura. Sie besteht aus mehreren Schichten, die den Körper umgeben. Sie sind eng mit den Chakren verbunden.

Chakren: Es handelt sich um Energiezentren im feinstofflichen Körper, die Energien von aussen aufnehmen und dem menschlichen Energiesystem zuführen können. Die sieben Hauptchakren befinden sich entlang der Wirbelsäule des Körpers. Jedes Chakra ist einem bestimmten Lebensbereich zugeordnet.

Meridiane sind die Kanäle, in denen die Lebensenergie fliesst. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die jeweils einem Organ bzw. Organsystem zugeordnet werden.

Akupunkturpunkte: Auf den Meridianen befinden sich rund 400 Akupunkturpunkte. Durch Einstechen mit Nadeln, Massage (Akupressur) oder Erwärmen der Punkte (Moxibustion) wird der Energiefluss aktiviert oder beruhigt.

Traditionelle Heilsysteme

Zahlreiche Heilmethoden basieren auf der Energiemedizin. Oft entstanden diese Heilansätze „intuitiv“ und bewährten sich dann im Laufe der Zeit, der Jahrhunderte. Zu den bekanntesten zählen unter anderen:

Akupunktur, Aura Soma, Ayurveda, BioEnergie-Therapie nach Dr. Shirahama, Chinesische Medizin, Craniosacral-Therapie, Farbpunktur, Handauflegen, Klopftechnik (Emotional Freedom Technique), Homöpathie, Kinesiologie, Ku Nye (tibetische Massage), Mudra-Yoga, Polarity, Qigong, Radionik, Reiki, Thai-Massage, Shiatsu, Tuina (chinesische Massage).

Das Buch zum Thema

Das neue Nachschlagewerk „Der Energiekörper des Menschen – Handbuch der feinstofflichen Anatomie“ von Cyndi Dale enthält 158 farbige Illustrationen und gibt auf über 500 Seiten einen umfassenden Einblick in die „Energie-Anatomie“ des Menschen (Lotos Verlag, CHF 46.90). Die englische Version des Buches avancierte zum Bestseller und gewann mehrere Preise.

PDF des Artikels: Energieheilung

Erschienen in: GlücksPost. © Marie-Luce Le Febve de Vivy