Heilung mit Kraft von innen

Heilmeditation_webAls die Ärzte ihm ein Leben im Rollstuhl prophezeiten, ergriff Wolfgang Maly die Flucht nach vorne: Er entwickelte eine Heilmeditation mit Handauflegen, um seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Mit Erfolg!

Wolfgang Maly, einst Inhaber von drei Zahnlabors und passionierter Sportler, litt jahrelang unter starken Missempfindungen in Beinen und Füssen. Er suchte mehrere Ärzte auf, doch keiner nahm ihn ernst. Immer wieder musste er sich anhören, er bilde sich seine Beschwerden ein. Erst als Maly 1998 zusammenbrach und fast nicht mehr gehen konnte, stellte ein Neurologe fest, dass er an einer schweren Rückenmarksverletzung litt.
Die Ärzte prophezeiten ihm Schlimmes: er müsse damit rechnen, nach der Operation gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Damit wollte sich Wolfgang Maly nicht abfinden und er beschloss: „Ich werde wieder laufen!“. Bereits im Spital begann er, um Gottes Hilfe zu bitten und stellte sich vor, wie heilendes Licht seinen Körper durchfloss. Nach sechs Wochen regelmässiger Meditation konnte er bereits wieder 100 Meter gehen, was die Ärzte verblüffte. Als Maly sein Rückenmark Jahre später erneut untersuchen liess, hatten sich neue Nerven gebildet, was aus schulmedizinscher Sicht als unmöglich gilt.

Wolfgang_Maly_webSeit 2011 arbeitet Wolfgang Maly (Bild) als Seelsorger und psychoonkologischer Berater in eigener Praxis in Augsburg (D). Er hat die Gebetsmeditation, die ihn einst gesunden liess, weiterentwickelt und hilft damit Schwerkranken.

GlücksPost: Was hat Sie veranlasst, Ihre Heilmeditation anderen Menschen anzubieten?

Wolfgang Maly: Eine Bekannte, die an Brustkrebs erkrankt war, bat mich, mit ihr zu meditieren. Nachdem sich ihr Tumor zurück gebildet hatte, erzählte sie anderen Menschen davon, und so kam eins zum anderen.

Wer sind die Menschen, die zu Ihnen kommen?

Die meisten leiden an schweren Krankheiten, die als unheilbar gelten. Viele haben Krebs. Sie suchen meine Hilfe oft dann, wenn ihnen mitgeteilt wurde, dass sie mit dem nahenden Tod rechnen müssen und hoffen, dass ich ihnen einen Weg aus der Ausweglosigkeit aufzeige.

Wie funktioniert Ihre Meditation?

In der Meditation kommen die Menschen zur Ruhe und haben so eine Chance zu heilen. Wer gestresst ist und Angst hat, kann nicht heilen, weil das Immunsystem permanent unterdrückt wird. Die Menschen hören auf, sich mit ihrer Krankheit und deren Folgen zu beschäftigen. Stattdessen stellen sie sich vor, dass ein göttliches Licht durch ihren Körper fliesst und sie heilt. Aus der Placebo-Forschung ist bekannt, dass solche inneren Bilder eine starke Heilkraft entwickeln können.

Wozu dient das Handauflegen?

Durch die Berührung fühlen sich die Menschen angenommen und geliebt – und das unterstützt den Heilungsprozess. Was im medizinisch wissenschaftlichen Sinn beim Handauflegen passiert, weiss ich allerdings nicht. Alles was ich weiss, ist, dass die Berührung bei den meisten ein starkes Wärmeempfinden und Wohlgefühl auslöst.

Weshalb spielen Angehörige in Ihrem Behandlungskonzept eine wichtige Rolle?

Kranke Menschen brauchen die Unterstützung ihrer Familie und Freunde, und zwar nicht nur für praktische Dinge. Das wirklich revolutionäre an der Maly-Meditation ist, dass die Angehörigen nicht mehr tatenlos zusehen müssen, wie ihre Lieben leiden, sondern aktiv etwas für deren Heilung tun können. Durch die Maly-Meditation werden sie selbst zu Therapeuten.

Was bewirkt regelmässiges Meditieren nach Ihrer Methode?

Alle Patienten verlieren die Angst vor der Krankheit und schöpfen wieder Hoffnung, die sie unbedingt brauchen, um gesund werden zu können. Bei vielen klingen schon während der Meditation die Schmerzen ab, und sie sind mitunter über längere Zeit schmerzfrei. Es gibt viele grosse und kleine Heilerfolge. Manche Patienten sind tatsächlich vom Krebs befreit, obwohl sie als austherapiert galten. Andere hatten einfach noch eine gute Lebenszeit, ohne Schmerzen und ohne Angst. Nicht jeder Patient heilt. Das kann ich weder versprechen, noch liegt das in meiner Hand.

Geschehen auch „Wunderheilungen“?

Ich weiss nicht, ob man von Wundern sprechen sollte. Wenn ein Mensch daran glaubt, dass er gesund werden kann und auch etwas dafür tut, dann gibt es diese Möglichkeit, die dann wie ein Wunder aussieht. Letztlich heilen wir uns ja selbst. Die Maly-Meditation ist eine Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte zu stärken, damit Heilung möglich wird. Ich habe im Laufe der Zeit mehrere Patienten betreut, die an einem inoperablen Bauchspeicheltumor erkrankt waren. Mindestens drei Menschen sind bis heute krebsfrei. Auch Frauen mit Brustkrebs oder Männer mit Prostatakrebs wurden wieder gesund. Eine Patientin mit einer MS-ähnlichen Erkrankung kann heute wieder Treppen steigen, was vorher unmöglich war.

Wie reagieren Schulmediziner auf solche Heilungen?

Natürlich kann ich nicht für alle Schulmediziner sprechen. Ich weiss jedoch, dass viele Ärzte der Maly-Meditation gegenüber aufgeschlossen sind. Patienten erzählen mir, dass ihr Hausarzt ihnen empfohlen hat, das Buch zu lesen. Es gibt auch Mediziner, die ihre Patienten direkt zu mir schicken. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Kliniken, die die Maly-Meditation einbeziehen. In der Schweiz tut das die Homöopathische Klinik Santa Croce in Orselina.

Funktioniert Ihre Methode auch bei Menschen, die nicht an Gott glauben?

Ja. Allerdings sollten sie zumindest an irgendetwas glauben, an eine wie auch immer geartete Kraft. Ich persönlich glaube, dass jeder insgeheim an etwas Höheres, Schöpferisches glaubt. Und ich weiss aus Rückmeldungen, dass viele Menschen durch das Praktizieren der Maly-Meditation zum Glauben an Gott zurück gefunden haben. Auch das ist aus meiner Sicht eine Form der Heilung.

Die Maly-MeditationDas Buch zum Thema

„Die Maly-Meditation – Wie Zuwendung heilen kann“ von Wolfgang Maly, Knaur Verlag, CHF 31.90, inkl. Meditations-CD.

Weitere Infos zur Maly-Meditation: www.maly-holistic-healing.de

 

Erschienen in: GlücksPost. ©  Marie-Luce Le Febve de Vivy