Ein Hauch von Luxus und Glamour

© sonyazhuravetc - Fotolia.com

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Rücken Sie sie für die kommenden Festtage ins beste Licht: Gepflegte Hände sind ein Muss für Menschen, die Wert auf ihre Erscheinung legen. Gepaart mit perfekt lackierten Fingernägeln werden sie zum echten Hingucker und verleihen Ihrem Auftritt einen Hauch von Glamour.

Neben dem Gesicht zählen auch unsere Hände und die Fingernägel zu den zentralen Schönheitsattributen. Dennoch schenken wir ihnen oft zu wenig Aufmerksamkeit. Tatsache ist: Kaum ein Hautbereich unseres Körpers wird derart beansprucht wie unsere „Pfötchen“. Sie rackern sich tagtäglich ab – im Haushalt, im Beruf oder bei der Gartenarbeit. Bereits das tägliche Händewaschen trocknet die extrem dünne Haut aus, entzieht ihr Feuchtigkeit und schützendes Fett. Dazu gesellen sich weitere Stressfaktoren für unsere exponierten Extremitäten: UV-Strahlen sowie – insbesondere in den Wintermonaten – Nässe, trockene Luft und grosse Temperaturunterschiede laugen unsere Hände zusätzlich aus. Im schlimmsten Fall entstehen feine Risse, die besonders schmerzhaft sein können. Gezielte Pflege ist deshalb kein Luxus, sondern ein Muss, damit die Hände nicht unnötig austrocknen und vorschnell altern. Die Apotheke bietet eine grosse Auswahl an hochwertigen Produkten für die Behandlung und Maniküre Ihrer Hände. Lassen Sie sich beraten!

10 Tipps und Tricks für schönere Hände
  1. Nie ohne meine Handcreme: Die Haut an den Händen ist arm an Feuchtigkeitsdepots und Talgdrüsen. Zur Minimalpflege gehört eine Handcreme, die griffbereit beim Küchen- bzw. Bad-Lavabo steht oder in der Handtasche mitgeführt wird, um die Hände zwischendurch mit einem Creme-Klacks zu nähren. Basis jeder Handcreme ist eine Mixtur aus feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, Ölen und Fetten. Sie geben der Haut Geschmeidigkeit und helfen, den natürlichen Säureschutzmantel zu erhalten.
  2. Handcreme ist nicht gleich Handcreme: Nicht nur der Körper, auch die Hände freuen sich, wenn die aufgetragenen Ingredienzen auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Für sensible Hände beispielsweise, die zu Rötungen und Allergien neigen, gibt es spezielle, parfümfreie Formulierungen. Spröde, strapazierte Hände brauchen eine fettreiche Repair-Creme.
  3. Streichelweich peelen: Abgestorbene Hautschuppen und rauhe Stellen werden mit einem Peeling weggerubbelt. Dabei wird gleichzeitig die Durchblutung angeregt, was gerade an kalten Wintertagen wohl tut. Vermischen Sie einen halben Teelöffel Zucker mit etwas Olivenöl, reiben sie Hände damit ein. Danach gründlich spülen.
  4. Wellnessbad für die Hände: Sie sind ständig im Einsatz und brauchen zwischendurch eine Wohlfühlpause. Ein einfaches Hausmittel: 3 dl Buttermilch mit 2 EL Olivenöl vermischen und kurz erwärmen. Die Hände darin baden und sanft massieren. Die Hände nach dem Bad nur leicht trocken tupfen.
  5. Massage mit Maske: Ausgetrocknete Hände geniessen es, wenn sie mit hochwertigem Öl oder einen dicken Schicht Creme durchmassiert werden. Danach dünne Baumwollhandschuhe anziehen und die Handmaske über Nacht wirken lassen.
  6. Den Winterstrapazen trotzen: Die kalten Monate stellen unsere empfindlichen „Pfötchen“ auf eine harte Probe. Ständige Temperaturwechsel zwischen kalter Aussenluft und trockener Innenluft setzen die natürliche Schutzbarriere der Haut herab. Um die Hände geschmeidig zu halten und vor Rissen zu schützen, ist konstante Pflege angesagt.
  7. Handschuhe tragen: Es lohnt sich, die Hände vor strapazierenden Umwelteinflüssen zu schonen – sei es beim Putzen mit aggressiven Reinigungsmitteln, sei es beim Spaziergang bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
  8. Altersflecken loswerden: Hauptursache für die unschönen Flecken ist übermässige UVB-Strahlung. Handcremen mit integriertem Lichtschutz bleiben deshalb erste Wahl. Um bereits bestehende Melanin-Verdichtungen aufzulösen, wendet man sich an einen Dermatologen, der Erfahrung mit entsprechenden Laserbehandlungen hat.
  9. Hausmittel ausprobieren: Knoblauchgeruch lässt sich offenbar neutralisieren, wenn man die Hände mit Speisesalz wäscht. Die Hände nach dem Waschen gründlich mit frischem Zitronensaft einzureiben, soll die Haut geschmeidig machen. Bei spröden Händen wird empfohlen, eine Handvoll Haferflocken mit kochend heissem Wasser zu übergiessen und die Hände darin zu baden.
  10. Sich eine hochwertige Seife gönnen: Billige Handseifen trocknen die Hände aus, machen sie porös. Rückfettende Seifen und Handwaschöle aus der Apotheke stärken die natürlichen Abwehrkräfte der Haut, auch bei häufigem Händewaschen.
10 Schritte zu festlich geschmückten Fingernägeln
  1. Basis-Pflege: Massieren Sie Ihre Fingernägel jeden Abend vor dem Schlafengehen rund ums Nagelbett ein – mit einer Nagelcreme, die Keratin und Biotin enthält. Dies hält die Nägel elastischer, stärkt deren Platte und macht sie widerstandsfähiger gegen Brechen und Spalten. Ergänzend kann ein schützender Nagelhärter verwendet werden, der gleichzeitig als Unterlack dient.
  2. Zusatz- und Notfallpflege: Für akute Schäden an den Nägeln existieren sogenannte SOS-Produkte, die während 4 bis 8 Wochen kurmässig aufgetragen werden. Sie enthalten beispielsweise Pflanzen-Stammzellen (aus Schweizer Äpfeln, Alpenrosen und Trauben), Arganöl oder Sheabutter, die die Regeneration anregen und das Feuchtigkeitsvermögen der Nägel und der Nagelhaut erhöhen.
  3. In Form bringen: Kürzen Sie Ihre Nägel nie mit der Schere, weil sie dann leicht splittern und abbrechen. Optimal ist eine Feile, die es in verschiedenen Materialien und Härtegraden gibt. Als besonders schonend gelten Glasfeilen, die sich zudem gut reinigen lassen. Allenfalls kann auch ein Nagelknipser benützt werden.
  4. Vorbereiten: Gleich vor dem Lackieren ist ein ausgedehntes Bad tabu, da die Nägel im Wasser aufquellen. Beim Trocknen ziehen sie sich wieder zusammen und der Lack blättert dann ab. Damit die Farbe gut hält, sollten Sie Ihre Nägel zuerst immer entfetten – mit Alkohol oder Lackentferner. Allfällige Längs- oder Querrillen im Nagel können mit einem sogenannten Ridge Filler geebnet werden.
  5. Lackieren: Kleine Unebenheiten der Nagelplatte gleicht der Unterlack aus, den Sie vor dem Farblack auftragen. Er schützt zudem vor einer gelblichen Verfärbung der Nägel, die bei Verwendung von dunklen Nagellacken entsteht. Beim Anmalen beginnt man am besten mit dem Daumen, da er aufgrund seiner Fläche am längsten braucht zum Trocknen.
  6. Trocknen lassen: Nagellack braucht mindestens 10 Minuten um vollständig zu härten. Es bringt nichts, wenn Sie Ihre Nägel anhauchen, damit sie schneller trocknen. Im Gegenteil: Die aufgehauchte Feuchtigkeit hält den Lack nur weich. Wer nicht warten kann, verwendet einen speziellen Schnelltrockner, der sekundenschnell wirkt und zusätzlichen Glanz verleiht.
  7. Trendfarben für den Winter 2013 / 2014: Die Modewelt bestimmt jede Saison, welche Farben angesagt sind – auch beim Nagellack. Erlaubt ist selbstverständlich alles, was einem persönlich gefällt. Wer modisch punkten will, hält sich an metallisch-mystisch schimmernde Töne – von Khaki, Dunkelgrün über Silber, Hellgrau bis Beerenfarben.
  8. Kreativ verziert: Ausgefallenes Nagel-Design, Nail-Art genannt, ist nach wie vor „in“ – möglichst glitzernd, verspielt und mit einer Prise Verrücktheit. Die Fingernägel werden zu Mini-Kunstwerken mit funkelnden Glitzersteinchen, bunten Farbverläufen, Smileys oder grafischen Mustern in Schwarz-Weiss (wie Zebra-Streifen). Beliebt sind auch Kontrastprogramme – wie Nude-Töne mit violetter Umrandung oder schwarze Fingernägel mit goldenem Nagellack auf dem kleinen Finger.
  9. Nagellack entfernen: Beginnt die Farbe abzublättern, gilt: Sofort beseitigen, um nicht ungepflegt zu wirken. Wählen Sie einen schonenden Nagellack-Entferner, de frei von aggressivem Aceton ist, dafür pflegende Substanzen wie Panthenol enthält.
  10. Richtig aufbewahren: Angebrochene Nagellack-Fläschchen brauchen keinen Kühlschrank, wie oft empfohlen. Zu kalter Lack ist dickflüssig und trocknet schlechter. Ist der Lack zähflüssig geworden, was mit der Zeit meist passiert, sollte er mit speziellem Lackverdünner wieder flüssig gemacht werden und nicht mit acetonhaltigem Nagellackentferner, der die Struktur des Lacks zerstört. Ist der Verschluss des Nagellacks verklebt: Halten Sie das Fläschchen unter fliessend heisses Wasser, um es wieder öffnen zu können.
 Erschienen in: astreaAPOTHEKE. © Marie-Luce Le Febve de Vivy