Winter-Wellness auf der Sonnenterrasse

Ovronnaz_ThermalbäderDas Thermalbad im Walliser Feriendorf Ovronnaz punktet mit einem neuen, grosszügigen Spa. Ein guter Grund für einen Wohlfühl-Abstecher in die Sonnenstube der Schweiz.

Der sonnenverwöhnte Kurort Ovronnaz liegt auf 1350 Metern über dem fruchtbaren Rhone-Tal, wo Weinreben, Aprikosen und würzige Kräuter üppig gedeihen – umringt von Bergmassiven, die majestätisch in den stahlblauen Himmel ragen. Das erste, was auffällt, wenn man im französischsprachigen Feriendorf ankommt, ist das harmonische Ortsbild, das von heimeligen Chalet-Bauten geprägt. Selbst die Dorfkirche erstrahlt in modernem Holzdesign.

Bei fantastischer Panoramaaussicht lässt sich hier wieder Mal richtig durchatmen – sei es beim winterlichen Langlaufen, Rodeln, (Schneeschuh-)Wandern oder gar Gleitschirmfliegen. Zur Wahl stehen 20 km markierte Wanderrouten, 11 km markierte Trails für Schneeschuhläufer sowie 25 km gespurte Loipen. Ausserdem führen drei Sessellifte und sechs Skilifte bis auf 2500 m Pulverschnee-Höhe. Haupt-Attraktion des Feriendorfes ist die weitläufige Wellness-Anlage „Les Bains d‘Ovronnaz“. In den beiden 32 bis 35 Grad warmen Outdoor-Becken lässt sich selbst bei frostigem Schneegestöber genüsslich entspannen. Das Thermalwasser, das in der nahe gelegenen Salentze-Schlucht entspringt, ist reich an Sulfaten, Kalzium und Magnesium. Vom Mineralgehalt profitieren nicht nur Gesunde, sondern auch Menschen, die an Rheuma, Bewegungsprobleme oder Kreislaufkrankheiten leiden.
Die Wohltat der warmen Quelle war vermutlich schon zu Römerzeiten bekannt. Fest steht: der legendäre Walliser Rebell und Falschmünzer Farinet (1845 – 1880) starb in dieser wildromantischen Schlucht, als er von Polizisten gejagt wurde. Heutzutage ist die Schlucht auch wegen ihrer spektakulären Hängebrücke bekannt.

Neue Attraktion ist der „Panoramic Alpine Spa“. Die Wohlfühloase bietet auf über 1000 Quadratmetern alles an, was hilft, vom Alltagsstress hinunterzufahren, zu entgiften und neue Kräfte zu tanken. Unter anderem ein Dampfbad mit Farb-, Musik- und Duftimpulsen, einen Hammam aus Carrara-Marmor oder ein eiskaltes Kneippbad mit Kieselsteinen. In der angegliederten Nacktzone – man kann unkompliziert hin- und herpendeln – locken eine finnische Sauna mit Wassermühle und ein Eukalyptus-Dampfbad. Ergänzt wird das Spa-Angebot durch einen modernen Fitness-Park sowie Massagen für jeden Geschmack. Zu den Haus-Spezialitäten zählt die Hot-Stone-Massage mit Arganöl, die nicht nur entspannt, sondern auch die Haut nährt: Dem raren Öl aus dem Südwesten Marokkos wird aufgrund seines hohen Vitamin-E-Gehalts eine Anti-Aging-Wirkung nachgesagt.

Selbstverständlich steht auch das leibliche Wohl im Mittelpunkt. Der Feinschmecker-Kanton Wallis ist reich an regionalen Spezialitäten – vom Raclette mit Alpkäse über Walliser Teller mit Roggenbrot bis zum Sorbet mit Abricotine (Walliser Aprikosen-Schnaps).

Weitere Highlights:

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Anreise und Infos

Der 34,6 km lange Lötschberg-Basistunnel zwischen Frutigen (BE) und Raron (VS) hat das abgelegene Wallis näher gerückt, ob mit dem Auto oder mit dem Zug.

Unterkunft: Der familiäre Ort bietet drei Mittelklass-Hotels und verschiedene Ferienwohnungen an. Für einen Wellness-Aufenthalt besonders geeignet ist die 3-Sterne-Superior-Hotelresidenz des Thermalbades mit verschieden grossen Wohnungen für 1 bis 6 Personen – auf Wunsch mit Hotelservice.

Weitere Infos:

Erschienen in: GlücksPost. © Marie-Luce Le Febve de Vivy.